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Wir bilden aus, Wir bilden fort:

Menschlich, Kompetent und Praxisnah

Theatertraining gegen Gewalt

Theatertraining gegen Gewalt

 

 

Unseren aktuellen Kursflyer finden Sie hier.

1Welche Ziele verfolgt die Fortbildung?

Gewalt kann nicht nur in körperlicher, sondern auch in verbaler und nonverbaler Repression gegen andere stattfinden.
Schikane, Beleidigung, Provokation sind Vorformen von Gewalt, mit dem ein Einzelner von Einzelnen oder einer Gruppe subtil oder massiv unter Druck gesetzt wird.

Das gezielte Theatertraining gegen Gewalt setzt sich spielerisch mit Formen der Aggression von Machtdemonstration über Einschüchterung bis zur Androhung von Gewalt auseinander. Es konzentriert sich auf Lösungswege im Spiel.

Reflexive Selbstwahrnehmung und Austausch in der Gruppe ergänzen sich.

 

 

2Welche Inhalte werden angeboten?

Der Kurs orientiert sich inhaltlich an Konfliktthemen aus der Arbeitspraxis Erziehung und setzt Interesse an spielerischen und körperlichen Elementen voraus.
Theoretische Grundlagen der Arbeit kommen von Konstantin Stanislawski und Radim Vlcek.

Neben der Auseinandersetzung mit spielerischen Formen der Konfliktdarstellung und Konfliktlösungssuche wird die Wahrnehmung von verbalen und nonverbalen Impulsen von Aggression und Gewalt erweitert. Wir setzen uns mit möglichen Reaktionsmustern auf die verschiedenen Formen von Aggression bis Gewalt körperlich oder sprachlich auseinander. Die Teilnehmenden setzen sich mit neuen Wegen für einen konstruktiven und schützenden Umgang mit Aggression und Gewalt im geschützten Raum der Gruppe auseinander. Die darin gewonnenen Erfahrungen und Kenntnisse sollen in Konfliktsituationen der Arbeitspraxis übertragen werden.

Einfache Vorgaben von Rollenspielen sind dabei die Arbeitsformate. Das Spielmaterial wird in der Gruppe gemeinsam erarbeitet und vorgestellt. Die gemeinsame Reflektion ist ein weiterer wichtiger Arbeitsschritt. Die Auswahl der vorbereiteten Szenen und Übungen in Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit orientiert sich an der Arbeitsgruppe. Spaß und Humor werden Ihren Platz finden. Die Rollenspiele und Übungen sind in die Arbeit mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen übertragbar.

 

 

3Wie sehen die Methoden aus?

Wir legen Wert auf praxisnahes und direkt umsetzbares Vorgehen. Dabei leiten uns die Grundsätze Carl Rogers: Echtheit der Person, Wertschätzung des Anderen und Empathie für unser Gegenüber.

Neben Theorieimpulsen fördern wir selbständiges Lernen z.B. durch Gruppen- bzw. Projektarbeit. Darüber hinaus eröffnen sich den Teilnehmer/innen der Fortbildung neue Erfahrungsräume z.B. durch Eigenarbeit, Auswertungen von Tonbandaufzeichnungen oder in Simulationen. Dabei werden v.a. Aufgabenstellungen aus der individuellen Praxis in der Gruppe reflektiert. Darüber hinaus richtet sich die Methodenwahl nach den jeweiligen Bedürfnissen im Kurs.

Nicht zuletzt sind wir der Auffassung: Lernen soll Freude bereite. Um ein ermutigendes und zur Reflexion anregendes Lernklima zu schaffen, erhalten eventuelle Störungen den angemessenen Vorrang.

4Wen sprechen wir an?

Das Theatertraining gegen Gewalt setzt keine Erfahrungen im Theaterspielen voraus. Es richtet sich vorwiegend an Erzieher im Bereich Kinder- und Jugendhilfe.

5Abschluss

Teilnahmebescheinigung der Paritätischen Schulen für soziale Berufe gGmbH

6Termin

02.-03. Februar 2018

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit.

7Unterrichtsort und -zeiten

Paritätische Schulen für soziale Berufe gGmbH
Inselstr. 30
77756 Hausach

1. Tag: 13.00 - 16.15 Uhr
2. Tag:   9.00 - 16.15 Uhr

8Anmeldung

Anmeldeschluss: 05. Januar 2018

Das Anmeldeformular können Sie sich hier herunterladen.
Bitte senden Sie dieses vollständig ausgefüllt und unterschrieben an uns zurück.

Unsere Teilnahmebedingungen können Sie unter folgendem Link einsehen.

9Teilnehmerzahl

Mindestens 8, maximal 14 TeilnehmerInnen

10Kursgebühren

Die Kursgebühr beträgt 149,- € und beinhaltet eine Teilnahmebescheinigung.

11Kursleitung

Oliver Heitz, Schulleiter, Erziehungswissenschaftler

12Dozent/in

Ingeborg Waldherr,

Theaterregisseurin und Schauspielcoach