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Paritätische Schulen für soziale Berufe -  Hotline 07831/9685-0 Hausach + Offenburg

Wir bilden aus, Wir bilden fort:

Menschlich, Kompetent und Praxisnah

Pflegefachfrau/-mann

Warum Pflegefachfrau/-mann so besonders ist?

Sie setzen sich gerne kompetent und vielseitig für Menschen ein? Sie möchten einen erfüllenden Beruf mit hoher Arbeitsplatzsicherheit? Dann sollten Sie sich mit der Ausbildung in der Pflege beschäftigen.

Hier geht's zum Video der neuen Pflegeausbildung!

 

 

Pflegefachfrau/-mann

Voraussetzung:
  • Mittlerer Schulabschluss bzw. gleichwertiger Bildungsstand oder
    Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in oder
    Hauptschulabschluss mit abgeschlossener zweijähriger Berufsausbildung
  • Freude an der Arbeit mit kranken, verletzten, beeinträchtigten oder unterstützungsbedürftigen Menschen
  • Empathie für die zu Pflegenden
  • Belastbarkeit
  • Zuverlässigkeit

Ein bestimmter Notendurchschnitt ist nicht erforderlich.

Dauer:

drei Jahre

Unseren aktuellen Flyer zur Ausbildung Pflegefachfrau/-mann finden Sie hier!

1Berufsbild

  • Die bisher drei getrennt geregelten Pflegeausbildungen werden in einem neuen Pflegeberuf zusammengeführt.
  • Pflegefachleute leisten eine umfassende und geplante Pflege in allen pflegerischen Versorgungsstrukturen.
  • Sie erheben den individuellen Pflegebedarf. Sie organisieren, gestalten und steuern den Pflegeprozess.
  • Sie organisieren und verwalten, z.B. Berichte abfassen, Pflegeleistungen dokumentieren.
  • Sie sichern die Qualität der Pflege durch Analyse, Evaluation und Entwicklung.
  • Sie führen ärztliche Verordnungen aus.
  • Sie helfen bei der Rehabilitation der Patienten*innen und Bewohner*innen.
  • Sie geben Hilfe zur Erhaltung und Aktivierung der eigenständigen Lebensführung.
  • Sie sind fähig bei Notfällen und in lebensbedrohlichen Situationen zu helfen.
  • Sie beraten alte Menschen in ihren persönlichen und sozialen Angelegenheiten.
  • Sie unterstützen alte Menschen bei der Freizeitgestaltung und der Pflege sozialer Kontakte, z.B. Teilnahme an Festen, Ausflügen und kulturellen Veranstaltungen.
  • Sie begleiten Sterbende und bieten Trauerbegleitung an.

2Arbeitsfelder

Pflegefachkräfte arbeiten in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, in Krankenhäusern, der pädiatrischen und psychiatrischen Versorgung als auch in der Reha und anderen pflegerischen Versorgungsstrukturen, wie Hospiz und Palliativ Care.

3Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen

  • Mittlerer Schulabschluss bzw. gleichwertiger Bildungsstand oder

    Hauptschulabschluss bzw. gleichwertiger Bildungsstand zusammen mit

    1. abgeschlossener Ausbildung in der Kranken- oder Altenpflegehilfe oder

    2. Hauptschulabschluss mit abgeschlossener zweijähriger Berufsausbildung oder

    Erfolgreicher Abschluss einer sonstigen 10-jährigen allgemeinen Schulbildung

  • Ausbildungsvertrag mit einer anerkannten Einrichtung der stationären oder ambulanten Pflege oder einem Krankenhaus

  • Ausreichend Deutschkenntnisse (Sprachniveau B 2)

  • Aktuelles polizeiliches Führungszeugnis

  • Gesundheitliche Eignung durch Attest nachgewiesen

    Bildungsgutschein willkommen!

4Ausbildungsverlauf

Ausbildungsbeginn ist jeweils im September eines Jahres. Die Ausbildung dauert in Vollzeit drei Jahre und hat einen hohen Anteil an praktischer Ausbildung in mindestens sechs verschiedenen Einsatzstellen, die die Gesamtheit der möglichen Pflegeaufgaben abbilden. Der theoretische Unterricht erfolgt in Blockwochen an der Schule.

  • Alle Auszubildenden erhalten zunächst zwei Jahre lang eine gemeinsame, generalistisch ausgerichtete Ausbildung. Durch die Wahl des Anstellungsträgers entscheidet sich die Vertiefungsrichtung.
    Auszubildende, die im dritten Ausbildungsjahr die generalistische Ausbildung fortsetzen, erwerben den Berufsabschluss "Pflegefachfrau" bzw. Pflegefachmann".
  • Auszubildende, die ihren Schwerpunkt in der Pflege alter Menschen oder der Versorgung von Kindern und Jugendlichen sehen, können bei entsprechendem Vertiefungseinsatz wählen, ob sie - statt die generalistische Ausbildung fortzusetzen - einen spezialisierten Abschluss in der Altenpflege oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege erwerben wollen.

Die Ausbildung endet mit praktischen, mündlichen und schriftlichen Prüfungen.

Ausbildungsverkürzungen können von der zuständigen Behörde unter Anrechnung von einschlägigen Assistenz-, und Helferberufen sowie anderer gleichwertiger Ausbildungen zugelassen werden.  

 

 

6Inhalte der Ausbildung

Folgende Kompetenzen sollen erworben werden:

  • Pflegeprozesse und -diagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren.
  • Kommunikation und Beratung personen- und situationsorientiert gestalten.
  • Intra- und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen systemischen Kontexten verantwortlich gestalten.
  • Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und begründen.
  • Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen reflektieren und begründen.

7Kosten und Ausbildungsvergütungen

Bei der Gesamtausbildung fallen keine Kosten an.

Der Verdienst in der Ausbildung richtet sich nach dem Tarifvertrag des jeweiligen Trägers der praktischen Ausbildung und liegt tariflich bei 1.140,69 € im 1. Ausbildungsjahr, bei 1.202,07 € im 2. Ausbildungsjahr und bei 1.303,38 im 3. Ausbildungsjahr.

Informationen zur finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten haben wir für Sie unter Fördermöglichkeiten bereitgestellt

8Standort

Der Unterricht erfolgt an der Schule in Hausach.

9Bewerbungsverfahren

Für die Bewerbung benötigt die Schule Bewerbungsunterlagen. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:

Paritätische Schulen für soziale Berufe gGmbH
Ansprechpartnerin: Frau Janina Brändle
Inselstr. 30
77756 Hausach
jb@pari-schulen.de.

Danach werden Sie zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, das dem Kennenlernen und der Klärung von Fragen dient.

Folgende Unterlagen fügen Sie bitte dem Bewerbungsschreiben bei:
(Zum Bewerbungszeitpunkt fehlende Unterlagen sollten baldmöglich – insbesondere vor Ausbildungsbeginn - nachgereicht werden.)

  • Ausbildungsvertrag mit einer geeigneten Einrichtung
  • Unterschriebener tabellarischer Lebenslauf
  • Schulabschlusszeugnisse, Zeugnisse und Bescheinigungen bisheriger Tätigkeiten, amtlich beglaubigt
  • Bei Hautschulabschluss: Nachweis der abgeschlossenen Berufsausbildung
  • Geburtsurkunde und Urkunden zur Namensänderungen im Original
  • Passbild für Schülerausweis
  • Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse (Sprachniveau B 2) in beglaubigter Kopie

Bei Ausbildungsbeginn nicht älter als drei Monate:

  • ärztliches Attest - mit Stempel und Zulassungsnummer - im Original nach dem downloadbaren Formular auf unserer Homepage
  • einfaches polizeiliches Führungszeugnis im Original
  • Bei der verkürzten Ausbildung zum/r staatlich anerkannten Pflegefachfrau-/mann ist noch die Urkunde der staatlichen Anerkennung im jeweiligen Beruf anzufügen.

    Parallel zum Bewerbungsverfahren an der Schule können Sie den für Sie passenden Arbeitgeber suchen. Bei der Suche nach Praxisstellen unterstützen wir Sie durch unseren Ausbildungsverbund.

Die Anerkennung ausländischer Schulabschlüsse beantragen Sie bitte beim Regierungspräsidium Stuttgart.
Bitte beachten Sie, dass das Anerkennungsverfahren mehrere Monate in Anspruch nehmen kann.

10Entwicklung

Der Verdienst als Pflegefachmann/Pflegefachfrau beginnt je nach Tarif für eine Vollzeitkraft ohne Schicht- und Wochenenddienst bei 2.830,56 € (P 7, Stufe 2 TVÖD). Ohne weitere zusätzliche Beantwortung (Stationsleitung o.ä.) liegt das monatliche Bruttogehalt ohne Schicht- und Wochenenddienst nach 15 Jahren Betriebszughörigkeit derzeit bei 3.539,56 €.

Vier grundsätzliche Fort- und Weiterbildungsrichtungen können eingeschlagen werden:

  • Durch Fortbildungen oder ein Pflegestudium können fachliche Themen vertieft werden.
  • Pädagogische Qualifizierungen z.B. als Praxisanleitung für Auszubildende oder durch ein Studium der Pflegepädagogik als Lehrkraft an Pflegeschulen
  • Managementaufgaben können übernommen werden nach einer Weiterbildung zur Verantwortlichen Pflegefachkraft, Pflegedienstleitung, Stationsleitung, Heimleitung oder durch ein Studium in Pflegemanagement
  • Ein Studium der Pflegewissenschaft eröffnet eine wissenschaftliche Laufbahn.

Bitte bedenken Sie, dass in vielen Fällen ein Abitur keine notwendige Zugangsvoraussetzung mehr für einen Studienplatz ist.
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